ABRASA

Mulheres em Movimento 2009

Es wurde über den Abschiebungsgesetzbeschluss für 2010 berichtet, die Situation von illegalen lateinamerikanischen Einwanderinnen, das Engagement von verschiedenen Vereinen und Botschaften in Österreich, Kinderbetreuung, andere Projektideen für kulturellen Austausch diskutiert und besonders das Bedürfnis für ein spezifisches migrantisches Frauennetzwerk in Wien aufzubauen besprochen.

Die Teilnehmerinnen erklärten sich mit dem Projektvorschlag für eine Aktivitätsagenda einverstanden, die von Dezember 2009 bis Mai 2010 durchgeführt wird, in welcher Podiumsdiskussionen über Frau- und Migrant-Sein debattiert wird und verschiedene Workshops hinsichtlich frauenspezifischer Interessen und für die Entwicklung von sozialen Kompetenzen durchgeführt werden. Am Ende des Aktivitäts-Kalenders wird eine gemeinsame Produktion der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das 1. Treffen fand im Grätzelzentrum, am 14. November, von 14:00 bis 17:50 statt.

Das Projekt möchte einen Weg aufbauen, um lateinamerikanische Immigrantinnen besser in die österreichische Gesellschaft zu integrieren, wobei österreichische Frauen eingeladen sind mitzuwirken. Wir haben ein Treffen von österreichischen und lateinamerikanischen Frauen organisiert, um sich über Frausein in Wien auszutauschen: über Unterschiede zwischen Migrantinnen und Nicht-Migrantinnen zu diskutieren, über Gemeinsamkeiten (Kinder, Arbeitsmöglichkeiten, Gewalt u. a.), und um weiterführende gemeinsame Aktivitäten zu planen.

In einer angenehmen Atmosphäre trafen sich die Teilnehmerinnen aus Österreich, Brasilien, Chile, Bolivien, Venezuela und Uruguay, und diskutierten über eine mögliche Zusammenarbeit Pro-Integration und Austausch; das gesamte Projekt wurde präsentiert, diskutiert und wurde durch die Beiträge der Teilnehmerinnen facettenreicher.

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